Berufsverband der Feuerwehr attackiert Düsseldorfer Stadtspitze

DÜSSELDORF/HAMBURG - Der Berufsverband der Feuerwehr hat die sofortige Aufhebung der Suspendierung von zehn Düsseldorfer Feuerwehrleuten gefordert. Sie hatten sich auf Facebook im Streit um nicht gezahlte Überstunden kritisch über ihren Dienstherrn, Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU), geäußert.

"Die Äußerungen, die hier getroffen wurden, sind weder beleidigend noch ehrabschneidend. Sie scheinen offensichtlich nur "ins Schwarze" getroffen zu haben", teilte der Verband am Mittwoch in Hamburg mit.

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Die Stadt Düsseldorf habe - wie andere Städte auch - rechtswidrige Mehrarbeit von ihren Feuerwehrleuten verlangt, obwohl sie um die Rechtswidrigkeit hätte wissen müssen. Viele Städte wie Hamburg, München und Kiel hätten diese Mehrarbeit nach einschlägigen Gerichtsurteilen zumindest anteilig rückwirkend vergütet. Die Stadt Düsseldorf müsse daher alle geleisteten Überstunden bezahlen und die Verfahren gegen die Feuerwehrleute sofort einstellen.

Die Stadt hat Disziplinarverfahren gegen die Brandbekämpfer eingeleitet. Die Äußerungen der Feuerwehrleute hätten den Eindruck erweckt, dass sie "gravierende Schadensereignisse im Rathaus für wünschenswert" hielten, hatte die Stadt argumentiert. Dies habe das Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitern gestört.-dpa/lnw

Quelle: wa.de

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