Rückbau im Kernkraftwerk Jülich geht Samstag weiter

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Der Transport des Behälters im Kraftwerk Jülich wird etwa drei Stunden dauern.

Jülich - Der Rückbau des Versuchsreaktors in Jülich geht am Samstag mit der Verlegung des radioaktiv belasteten Behälters in eine entscheidende Phase.

Der rund 2000 Tonnen schwere Behälter aus dem 1988 stillgelegten Hochtemperaturreaktor wird mit einem speziellen Schwerlasttransporter in das einige hundert Meter entfernte Zwischenlager auf dem Areal des Forschungszentrums gebracht.

Der Transport soll rund drei Stunden dauern. Die Strahlung sei nach außen hin abgeschirmt, es gebe keine Gefährdung, hatte die Betreiberin Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) mitgeteilt.

Die Vorarbeiten für die Verlagerung des Behälters liefen seit November. Die hochstrahlenden Brennelemente waren schon 1994 entfernt worden und liegen im Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums. Der komplette Rückbau des Versuchsreaktors soll bis 2022 abgeschlossen sein.

Nach Angaben des NRW-Wirtschaftsministeriums ist der Behälter wegen seines geringen Anteils an Kernbrennstoffen als "sonstiger radioaktiver Stoff" einzustufen. Darum unterliege er im neuen Zwischenlager nicht mehr wie bisher der ministeriellen Atomaufsicht, sondern der Bezirksregierung Köln. - dpa

Quelle: wa.de

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