Nach Familienstreit über das Schulschwänzen

15-jähriger Schüler aus Olfen (15) löst "Bedrohungslage" in Lüdinghausen aus

+

[Update 18.18 Uhr] Lüdinghausen - Nach einer Bedrohungslage an einem Schulzentrum im münsterländischen Lüdinghausen am Dienstag hat die Polizei einen 15-jährigen Schüler aus Olfen in der Nähe dessen elterlicher Wohnung festgenommen. 

In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster hieß es am Dienstagabend, dass die Polizei Coesfeld am Dienstag gegen 13.55 Uhr über Dritte Hinweise auf eine Gewalttat in Olfen und eine Bedrohung in einem Schulkomplex in Lüdinghausen erhalten habe. 

Ermittler hätten den Hinweis auf die Gewalttat in Olfen schnell entkräften können, die angeblich schwer verletzte Person sei unversehrt angetroffen worden.

"Da der vermeintliche Bedroher zunächst nicht aufzufinden war, hat die Polizei in Lüdinghausen alle notwendigen Vorbereitung getroffen, um eine potentielle Gefahr für Schüler und Lehrer abzuwenden", wird Polizeidirektor Martin Mönnighoff als Einsatzleiter zitiert. "Alle Schüler verließen das Gebäude, Polizisten durchsuchten anschließend die Räume." 

Bestehe die Gefahr einer Bedrohung oder eines Anschlags in einer Schule, übernehme das Polizeipräsidium Münster standardmäßig die Einsatzleitung.

Coesfelder Polizisten hätten den Verdächtigen - einen 15 jährigen Schüler aus Olfen - gegen 16.15 Uhr in der Nähe der elterlichen Wohnung angetroffen. 

"In einer ersten Befragung erfahren die Ermittler, dass der Schüler nach einem Familienstreit über das Schulschwänzen wütend das Haus verlassen hatte. Offensichtlich waren in diesem Zusammenhang gefallene Äußerungen von den Beteiligten falsch interpretiert worden", so der Wortlaut der Pressemitteilung.

"Wenn in einer Schule eine Gewalttat oder eine Amoktat angedroht wird, muss die Polizei zuverlässig und schnell handeln", erklärte der Einsatzleiter. "Deshalb nehmen wir jeden Hinweis in diesem Zusammenhang sehr ernst." - eB

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare