Prozess um Kölner Moschee verschoben

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Das Berufungsverfahren im Streit um Baumängel an der Kölner Zentralmoschee ist um vier Monate verschoben worden.

KÖLN - Das Berufungsverfahren im Streit um Baumängel an der Kölner Zentralmoschee ist um vier Monate verschoben worden. Statt des geplanten Starts an diesem Mittwoch, 15. Januar, beginnt das Verfahren vor dem Oberlandesgericht Köln aus "senatsinternen Gründen" nun erst am 14. Mai, sagte eine Sprecherin am Dienstag.

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Die Rohbaufirma Nuha fordert vom Bauherrn - der türkisch-islamischen Ditib - zwei Millionen Euro als ausstehenden Werklohn. Das Kölner Landgericht hatte dies im März 2013 zurückgewiesen, dagegen hatte die Nuha Berufung eingelegt.

Die längst geplante Eröffnung der Moschee ist wegen dieser Auseinandersetzung und einem weiteren Streit schon mehrfach verschoben worden. Ende 2013 bezog die Ditib immerhin Büroräume im größten Moscheekomplex Deutschlands. Laut Landgericht hatte die Ditib den Bauvertrag mit der Nuha wirksam gekündigt. Es sei eine andere Betonzusammensetzung verbaut worden als vertraglich vereinbart. Für nicht mangelfrei erbrachte Leistungen könne die Nuha keinen Werklohn verlangen.

Die Ditib hatte 2011 auch dem Architekten Paul Böhm gekündigt - wegen angeblich über 2000 Baumängeln. Dazu läuft noch ein umfangreiches Beweisverfahren mit Gutachter.- dpa

Quelle: wa.de

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