Fünf Bewohner, Kälber und Rinder gerettet

Bauernhof in Halle abgebrannt - Mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz

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Steinhagen-Brockhagen - Ein Großbrand hat in der Nacht zu Dienstag eine Scheune mit angrenzenden Wohnhaus in Schutt und Asche gelegt. Fünf Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und blieben ebenso unverletzt wie mehrere Kälber, die von der Feuerwehr gerettet wurden. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich bei den Löscharbeiten leicht.

Nach Angaben von Andreas Kramme, stellvetretender Leiter der Feuerwehr Steinhagen, wies der helle Feuerschein den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort, nachdem sie um 1.50 Uhr alarmiert worden waren. 

Nachdem die Löschzüge Amshausen, Brockhagen und Steinhagen eingetroffen waren, wurden die Löschzüge Kölkebeck, Halle und Hörste zur weiteren Unterstützung an die Einsatzstelle entsandt. 

Den mehr als 100 Feuerwehrleuten der Feuerwehren Steinhagen und Halle gelang es außerdem, durch eine sogenannte Riegelstellung ein angrenzendes Gebäude mit etwa 40 Rindern zu schützen. 

Mit massiven Wassereinsatz wurden die Pfannen gekühlt und so ein Übergreifen der Flammen verhindert. An dem betroffenen Gebäudetrakt mit angrenzenden Wohnhaus gab es für die Feuerwehrleute nichts zu retten. 

"Als ich nach der Alarmierung durch das Fenster gesehen habe, war mir klar, der Einsatz dauert länger", berichtete an der Einsatzstelle Brandinspektor Detlev Godt, der in unmittelbarer Nähe des betroffenen Hofes wohnt. 

In dem Außenbereich an der Stadtgrenze zu Halle mussten die Feuerwehrleute jeweils mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen verlegen, um genügend Löschwasser an den Brandort zu bekommen. 

Darüber hinaus lagerten auf dem Dachboden große Mengen Heu, die dem Feuer reichlich Nahrung gaben. - ei

Quelle: wa.de

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