"Gelungene Sanierung"

Bahn: Soester Bahnhof soll 150 anderen im Land als Vorbild dienen

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Leuchtendes Vorbild: der Soester Bahnhof.

Soest - In den kommenden sechs Jahren will die Bahn zusammen mit dem Land 150 Bahnhöfe in NRW auf Vordermann bringen und dafür rund eine Milliarde Euro anlegen. Die Blaupause für eine „gelungene Sanierung“ hat Werner Lübberink, der oberste Bahnchef in NRW, jetzt in Soest gefunden. Der Bahnhof hier sei das „perfekte Vorbild“ für eine modernisierte Station.

Zusammen mit Soests Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer schaute sich der Bahnchef an Ort und Stelle um und kam zu dem Schluss: „Der Bahnhof ist der wichtigste Ankunfts- und Eintrittsbereich in eine Stadt, das Ergebnis der Bahnhofsentwicklung in Soest hat zurecht landesweit Aufmerksamkeit gefunden.“

Die Soester ihrerseits hatten vor fast 20 Jahren andernorts wie etwa in Rheda-Wiedenbrück nach schönen Vorbildern gesucht und manch gute Anregung gefunden. Der Leidensdruck mit der heruntergekommenen und hässlichen Bahnhofs-Situation war seinerzeit in Soest so stark, dass die Stadt von sich aus die Initiative ergriff und die Bahn ins Boot holte. Heute gehört der Großteil des komplett umgebauten Bahnhofs-Gebäudes der Stadt, die diversen Gesellschaften der Bahn AG sind Eigentümerin der Gleisanlagen und der Bahnsteige.

Zudem hat sich die Stadt um die Vermarktung der einstigen, weitläufigen Rangierflächen bemüht; neue Firmen und ein Hotel sind in den vergangenen Jahren hier bereits entstanden.

Bevor künftig der Bahnhof wieder „Rost“ ansetzt, werde sich die Bahn anstrengen, das Bild tipptopp zu halten, verspricht Lübberink. Das nicht mehr benötigte und unansehnliche Dach an Gleis 1 soll nach den Ferien abgewrackt werden, defekte Regenrinnen werden ersetzt und das Unkraut zwischen den Mittelgleisen gezupft. Schließlich soll die Blaupause für die anderen 150 Stationen im Land auch morgen noch „funktionieren“.

Quelle: wa.de

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