Verspätungen und Ausfälle bis zum 9.April

Bahn-Hauptstrecke im Ruhrgebiet in den Osterferien voll gesperrt

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Duisburg - Bahnfahrer im Ruhrgebiet müssen sich in den Osterferien auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Eine Vollsperrung der Ruhrgebiets-Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg vom 23. März, 22.30 Uhr, bis zum 9. April, 4 Uhr, sorgt für Umleitungen, Zugausfälle und Verspätungen. Grund ist der Neubau einer Straßenbrücke in Mülheim/Ruhr.

Die Bahn nutzt die Zwangspause für insgesamt acht Baumaßnahmen wie etwa Weichenerneuerungen oder Oberleitungsarbeiten. Der Abschnitt gehört zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands mit täglich rund 700 Zügen.

Während der Vollsperrung wird der Fernverkehr von Dortmund zum einen über Oberhausen nach Duisburg umgeleitet, zumeist ohne Halt in Oberhausen und Gelsenkirchen. Andere Züge fahren von Dortmund über Wuppertal nach Düsseldorf - ohne Halt in Wuppertal. Die Züge der Linien RE1 und RE6 fahren mit mehreren Zwischenhalten von Dortmund über Gelsenkirchen nach Duisburg. Andere Züge fahren bis Essen und enden dort. Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt, die nur in Mülheim halten.

Die seit Herbst vergangenen Jahres wegen Bergbauschäden gesperrte S-Bahnlinie 6 zwischen Essen und Köln bietet keine Entlastung. Sie soll erst am 30. April wieder in Betrieb genommen werden. So lange dauert die Verfüllung der Hohlräume von sieben Kohleflözen mit Beton sowie die Wiederherrichtung der Gleise.

Ist die Durststrecke im Ruhrgebiet überwunden, geht es zwischen Düsseldorf und Köln weiter. Vom 9. April bis zum 19. Mai werden ebenfalls baustellenbedingt zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge umgeleitet oder fallen ganz aus. Bahnfahrer müssen sich auf wochenlange Einschränkungen auf der stark befahrenen Strecke einstellen. - dpa

Quelle: wa.de

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