Badeunfälle in NRW: Mindestens drei Tote

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DÜSSELDORF/ESPELKAMP/KALLETAL - Beim Baden sind am Wochenende in Nordrhein-Westfalen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Ein 20 Jahre alter Mann wurde am Montag nach Polizeiangaben weiter vermisst. Der 20-Jährige habe sich nach dem Besuch der Kirmes in Düsseldorf am Samstag im Rhein abkühlen wollen, teilte die Feuerwehr am Wochenende mit. Einsatzkräfte suchten mit drei Hubschraubern, sechs Booten und Tauchern nach dem Nichtschwimmer. Nach über einer Stunde wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

Bei einem weiteren Badeunfall in Düsseldorf ertrank ein 34 Jahre alter Mann in einem Baggersee. Passanten hätten bei einem Spaziergang Kleidung am Ufer des Sees entdeckt, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Taucher fanden den Vermissten kurze Zeit später fünf Meter vom Ufer entfernt.

In einem Naturbadesee in Espelkamp bei Bielefeld kam am Samstag ein 37-Jähriger ums Leben. Zeugen hatten seine auffälligen Bewegungen bemerkt und ihn ans Ufer gebracht. Laut Polizei starb er noch am See, trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Tragisch endete ein Badeausflug im ostwestfälischen Kalletal am Sonntag auch für einen 19 Jahre alten Nichtschwimmer, wie das "Westfalen Blatt" am Montag berichtete. Der Mann wollte sich nach Polizeiangaben von einem Bekannten zu einer künstliche Insel auf einem Badesee ziehen lassen. Nach wenigen Metern schwanden jedoch beiden die Kräfte und sie tauchten ab. Ein Taucher fand den leblosen 19-Jährigen wenig später. Der Mann konnte nicht mehr wiederbelebt werden. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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