Kurzbeschluss in Karlsruhe

Soester Babymord: BGH lehnt Revisionsantrag ab

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Vor die Haustür der Wohnung in der Fee starb, hatten viele Soester Kerzen und Kuscheltiere hingelegt.

SOEST/KARLSRUHE - Der Revisionsanstrag der jungen Soesterin, die im vergangenen Jahr wegen des Mordes an ihrer Tochter verurteilt worden war, wurde vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe abgelehnt.

Per Kurzbeschluss haben die Richter in Karlsruhe entschieden, dass der Revisionsantrag der Soesterin unbegründet ist. Sie hatte Revision gegen die lebenslange Haftstrafe eingelegt, da ein zielgerichtetes Handeln, das Kind umzubringen, nicht zu erkennen gewesen sei. 

Das Landgericht Arnsberg hatte die junge Frau im Juli 2014 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht sah „besonders verabscheuungswürdige Mord

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merkmale“ erfüllt. Mit der Ablehnung des Revisionsantrages hat das BGH diese Auffassung noch einmal bestätigt.

Die junge Frau hatte im Oktober 2013 ihre drei Monate alte Tochter mehrere Tage lang allein in der Wohnung zurückgelassen. Sie war zu einem Freund nach Münster gefahren, um zu feiern. Als sie zurückkehrte war der Säugling tot. Im Bekanntenkreis hatte sie im Vorfeld berichtet, dass ihre Tochter an einem Hirnturmor leide und bald sterben werde. - gök/bs

Quelle: wa.de

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