Polizei sucht Zeugen / Toter Säugling war ein Junge

Babyleiche von Dülmen obduziert: Keine Hinweise auf Gewalttat

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Dülmen/Münster - Wie die Polizei Münster am Montagnachmittag mitteilte, ist der in Dülmen-Buldern aufgefundene tote Säugling noch am Sonntag im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster obduziert worden. Dabei sei festgestellt worden, dass es sich um einen neugeborenen Jungen handelt. "Hinweise auf erkennbare, äußere Gewalteinwirkung konnten nicht erlangt werden. Die Ermittlungen zur Todursache und zum Todeszeitpunkt dauern an", erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Die Herkunft des kleinen Jungen sei immer noch unbekannt. Möglicherweise habe die Kindesmutter die Schwangerschaft verdrängt, verleugnet oder verheimlicht und sei von dem Geburtsgeschehen überrascht worden.

"Vielleicht befand sich die Mutter des noch namenlosen Babys in einer ausweglosen Situation und benötigt deshalb Hilfe. Im Zusammenhang mit dem Auffinden des toten Säuglings bittet die Polizei um Mithilfe", heißt es von der Polizei, die Hinweise ggf. auch diskret behandeln wird.

Die Ermittler fragen:

1. Wem ist ein Mädchen oder eine Frau aufgefallen, die sich in den letzten Monaten verändert hat? Dies könnte sich durch auffällige Gewichts zu- oder abnahmen, Veränderungen des Kleidungsstils, Vermeidung von Sport oder anstrengenden Tätigkeiten und einem sozialen Rückzug gezeigt haben.

2. Wer hat Wahrnehmungen im Bereich des Fundortes des Schlosses Buldern gemacht, die im Zusammenhang mit dem toten Säugling stehen könnten?

Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 02594/7930. - eB

Quelle: wa.de

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