Mutter (21) reiste nach Münster

Baby-Tod in Soest: Jugendamt war informiert

SOEST - „Wir tappen noch an der Oberfläche und kennen viele Details nicht“, sagt Jugendamts-Chef Meinhard Esser zum Fall des Babys, das in einer Wohnung in der Friedrichstraße am Montag tot aufgefunden worden war. Klar ist aber, dass die Mitarbeiter des Jugendamtes seit vergangener Woche wussten, dass die Mutter nicht zuhause war.

Nähere Aufschlüsse verspricht sich das Jugendamt vor allem vom Bericht des Fachdienstes, der sich seit März um die Betreuung der 21-jährigen Mutter gekümmert hat. Erst im September war die wöchentliche Betreuungszeit auf sechs Stunden erhöht worden.

Fest steht: In der letzten Oktober-Woche war die Betreuerin das letzte Mal in der Wohnung der 21-Jährigen gewesen. Die reiste am 31. Oktober für viereinhalb Tage nach Münster und ließ ihr Kind im Stich, das in der Wohnung verdurstete und starb. Danach hat die Betreuerin vergeblich an der Tür der 21-Jährigen geklingelt. Vergangene Woche schließlich schickte sie dem Jugendamt eine E-Mail und berichtete, die junge Mutter wiederholt nicht angetroffen zu haben, so Jugendamts-Leiter Esser. - hs

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Quelle: wa.de

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