Autobahnbrücke in Duisburg zerstört

Brandstiftung aus Frust: 29-Jähriger zündet Lastwagen in Duisburg an

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Duisburg -  Das Feuer war am Montag auf mehrere Autos übergeschlagen. Auch die Brücke bekam was ab und bleibt vorerst gesperrt.

Einer der beiden nach dem Lastwagenbrand in Duisburg festgenommenen Männer hat gestanden, das Feuer gelegt zu haben. Wie die Polizei Duisburg am Donnerstag mitteilte, gab der 29-Jährige als Motiv seine schlechte Lebenssituation an. 

"Er ist ohne festen Wohnsitz und war erst vor kurzer Zeit aus dem Gefängnis entlassen worden", hieß es. Er habe unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung eingesessen. Ein Richter schickte ihn in Untersuchungshaft. 

Ein zunächst ebenfalls festgenommener 19-Jähriger wurde wieder entlassen. Er sei an der Tat nicht beteiligt gewesen. 

Brücke bleibt weiterhin gesperrt

Der Lastwagen und acht Autos hatten am frühen Montagmorgen unter einer Brücke der A59 gebrannt. Die Schadenshöhe wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. 

Die Autobahn wurde aus Sicherheitsgründen zwischen dem Kreuz Duisburg und Duisburg-Meiderich in Fahrtrichtung Norden gesperrt. Weil noch untersucht werden muss, wie sehr das Feuer die Brücke beschädigt hat, bleibt die Autobahn noch mindestens bis zum Beginn der nächsten Woche gesperrt. 

Fest steht schon jetzt, dass beschädigte Stahlelemente ersetzt werden müssen, wie der Landesbetrieb Straßenbau mitteilte. Außerdem überprüft ein Gutachter, wie sehr der Beton und die innenliegende Stahlbewehrung durch die Hitzeentwicklung gelitten haben. Anfang nächster Woche sollen die weitere Vorgehensweise und die notwendigen Reparaturen feststehen. - dpa

Quelle: wa.de

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