Schwierige Ermittlungen

Autobahn-Massenunfall: Polizei korrigiert Zahl der Verletzten auf 27

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Massenunfall im dichten Nebel: Rettungskräfte aus halb Westfalen waren in der Neujahrsnacht im Einsatz, um die Unfallstelle bei Paderborn zu sichern und die Verletzten zu versorgen.

Paderborn - Im Durcheinander des Nebel-Unfalls auf der Autobahn 33 bei Paderborn war zuerst von mehr als 60 Verletzten die Rede. Jetzt meldet die Polizei genaue Zahlen: Ein Mann kam zu Tode, 27 Beteiligte wurden verletzt. Die Ermittlungen zum Hergang gestalten sich schwierig.

Nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn 33 bei Paderborn hat die Polizei neue Details zum Ausmaß des Unfalls vorgelegt. Ein Mann sei getötet worden, erklärten die Beamten am Samstag. 11 Menschen erlitten schwere und 16 Menschen leichte Verletzungen. Ursprünglich war von mehr als 60 Verletzten die Rede gewesen. Sachverständige waren auch am Samstag noch damit beschäftigt, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Am frühen Neujahrsmorgen waren 24 Fahrzeuge ineinandergerast, als sich plötzlich auf der Autobahn eine Nebelwand gebildet hatte. Die Sichtweite lag nach Polizeiangaben zeitweise bei unter 25 Metern. Zahlreiche Autofahrer hätten scharf abgebremst, dadurch seien andere Wagen aufgefahren.

Ein 79 Jahre alter Mann aus Bielefeld kam in dem Wrack seines Autos ums Leben. Rettungskräfte mussten sich einen Weg zwischen den ineinander verkeilten Unfallwagen zu den Verletzten bahnen.

Die Unfallstelle auf der A33 war bis zum Neujahrsnachmittag gesperrt.

Die Unfallaufnahme gestaltete sich einem Sprecher zufolge aufwendig. Beamte des Verkehrskommissariats würden weiterhin Zeugen befragen, um herauszufinden, wer in welchem Auto gesessen habe. Auch die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Nicht bestätigt wurden Medienberichte, nach denen Rauchschwaden von Feuerwerkskörpern für eine zusätzliche Sichtbehinderung gesorgt hätten. - dpa

Quelle: wa.de

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