Auto kommt von rutschiger Straße ab: Zwei Kinder schwer verletzt

[Upate 12.29 Uhr] Rheda-Wiedenbrück/Winterberg - Aprilwetter mit mehreren Unfällen und überzuckerten Bergen: Vier Wochen nach Ostern kehrt noch einmal der Winter zurück. Auf den Bergen wird es weiß, auf manchen Straßen rutschig.

Schnee auf den Bergen und Graupel-Schauer bis in die Niederungen: Der Winter gibt noch einmal ein kurzes Gastspiel und zeigt sich dabei nicht nur von der schönen Seite. Auf winterlichen Straßen kam es bereits am Sonntagabend zu mehreren Verkehrsunfällen. Ein Verkehrschaos gab es jedoch nicht. 

Auf der Autobahn A 2 bei Rheda-Wiedenbrück brachte ein Graupel-Schauer am Sonntagabend einen Autofahrer ins Schleudern. Der Wagen des 43-Jährigen kollidierte mit einem anderen Auto. Bei dem Unfall wurden zwei 6 und 9 Jahre alte Kinder schwer verletzt, sechs weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. 

Zwischen Höxter und Marienmünster verlor ein 20-Jähriger auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto, das von der B 239 in den Straßengraben schleuderte. Der Verletzte kam am Sonntagabend in eine Klinik. 

In den Hochlagen des Sauerlandes sind die Berge wieder weiß. "Wir haben knapp drei Zentimeter Schnee. Das ist eine dünne Decke und auch die Bäume sind ein wenig weiß", sagte Wetterbeobachter Frank Dreblow vom Deutschen Wetterdienst auf dem Kahlen Asten bei Winterberg am Montag. Tagsüber könne die Schneeschicht leicht anschmelzen. "Die Sonne hat ja Kraft, wenn sie durchkommt." 

Aber vermutlich bleibe es weiß. Auch für die kommenden Tage macht Dreblow wenig Hoffnung auf Frühling. Es bleibe kalt und am Dienstag sinke die Schneefall-Grenze auf 200 Meter. "Da kann es fast überall noch mal weiß werden." 

Ungewöhnlich seien winterliche Tage im April nicht. "Ich kann mich an Jahre erinnern, da hatten wir auf einmal noch richtig viel Schnee." - dpa

Quelle: wa.de

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