Autounfall mit vier Verletzten - doch sie hatten Glück im Unglück

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Ein 5er BMW, ein Buswartehäuschen, eine Straßenlaterne mit Totalschaden und vier junge Männer, die mit leichten Blessuren selber aussteigen konnten: Auf dem Weg von Holland in ihre Heimatstadt Bielefeld ist der 23-Jährige Fahrer eines BMW am frühen Montagmorgen in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Straßenlaterne sowie ein Bushäuschen geprallt.

Gütersloh - Das rechte Vorderrad wurde dabei komplett aus der Verankerung gerissen, Splitter, Kunststoff- und Metallteile flogen meterweit durch die Gegend. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Fahrer um 0.18 Uhr auf der Bundesstraße Marienfelder Straße stadteinwärts unterwegs, als er in der leichten Rechtskurve in Höhe der Einmündung Barthstraße die Gewalt über die dunkle Limousine verlor.

Der tonnenschwere Luxuswagen fuhr auf den Bürgersteig, hob dann leicht ab und prallte zunächst gegen die Laterne, ehe er schließlich auf den gläsernen Unterstand traf, sich um 90 Grad drehte und noch mit dem Heck gegen einen Baum prallte.

Anwohner wurden durch den lauten Knall in der Nacht aufgeschreckt, ein Zeuge berichtet später der Polizei, dass mehrere junge Männer ziemlich verwirrt umherliefen. Später sei noch ein weiterer mit einem Feuerlöscher zu der Unfallstelle gekommen, der mutmaßlich ebenfalls im Fahrzeug saß.

Alle vier mussten ins Krankenhaus

Der Anwohner fragte nach, ob ein Rettungswagen erforderlich sei, eine aussagefähige Antwort erhielt er aber nicht. Drei Rettungswagen (zwei aus Gütersloh, einer aus Rheda-Wiedenbrück) sowie das Notarzteinsatzfahrzeug wurden alarmiert, ferner die Kräfte der Berufsfeuerwehr.

Äußerlich schienen die Insassen eher unverletzt zu sein, lediglich einer blutete etwas stärker an der Oberlippe. Dennoch wurden alle ins Krankenhaus gebracht - der Fahrer auch, um sich dort eine Blutprobe entnehmen zu lassen – wegen des Verdachts auf Betäubungsmittel-Konsum.

Straße für mehrere Stunden gesperrt

Polizeibeamte sperrten die Marienfelder Straße im Bereich der Unfallstelle halbseitig für mehr als zwei Stunden, der Verkehr konnte die Stelle einspurig passieren. Ein Mitarbeiter der Netzgesellschaft klemmte den umgeknickten Laternenmast vom Stromnetzt und sichert die Unfallstelle provisorisch. Der BMW muss abgeschleppt werden, der Schaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Quelle: wa.de

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