In der Nähe von Olpe

Ausgerissener Emu bringt Bahnverkehr zum Erliegen

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Kirchhundem - Ein Anrufer meldete der Polizeileitstelle am Freitagmittag gegen 11.50 Uhr, dass er an der Siegener Straße in Kirchhundem einen Emu gesehen habe. Eine Streife machte sich auf den Weg. 

Der große, flugunfähige und aus Australien stammende Laufvogel sei im Bereich der Bahnstrecke auf dem Gleiskörper unterwegs, sagte der Anrufer. 

Und tatsächlich: Der Emu konnte dort von den Beamten eingekreist und am Aufenthaltsort zwischen den Gleisen am Weglaufen gehindert werden. 

Später musste für die Dauer von etwa 20 Minuten der Zugverkehr eingestellt werden, um dem zwischenzeitlich vor Ort eingetroffenen Fachmann das Einfangen zu ermöglichen. 

Dies klappte dann problemlos, da der Vogel offensichtlich völlig erschöpft war. Letztlich wurde er in ein geeignetes Gehege verbracht, wo er allerdings nach dem Stress der letzten Tage kurz darauf verstarb.

Der Emu war vor einigen Tagen aus dem Gehege des Halters in einem Ortsteil von Olpe geflüchtet und hatte an verschiedenen Orten für gefährliche Situationen gesorgt. 

Am 2. September verursachte das Tier in Stachelau einen Polizeieinsatz, konnte aber in ein nahegelgenes Waldgebiet entkommen. 

Am 07.September meldeten sich etliche Anrufer, da der Emu offenbar auf der Fahrbahn der B 55 in Bereich Neuenwald unterwegs war. Auch hier wurde er erfolglos im Wald zwischen Neuenwald und Oberveischede verfolgt. 

Ob der Tierhalter Sorgfaltspflichten verletzt hat, wäre noch durch die zuständige Ordnungsbehörde zu prüfen.

Erst am Donnerstag mussten Polizeibeamte ein anderes Wildtier im Kreis Olpe einfangen

Polizei fängt ausgebüxtes Känguru "Pedro" im Sauerland ein

Quelle: wa.de

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