Attendorner JVA-Insasse flüchtet nach Unfall am Biggesee

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Attendorn - Ein 32-jähriger Insasse der JVA Attendorn im offenen Vollzug, der laut Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Olpe einer regelmäßigen Außenbeschäftigung nachging, hat sich am Donnerstagmorgen am Biggesee einer Polizeikontrolle entzogen, auf der anschließenden Verfolgungsfahrt mit seinem Mercedes einen Unfall gebaut und ist dann zu Fuß geflüchtet. Eine gültige Fahrerlaubnis hat der Mann nicht.

Am Donnerstagmorgen wurde laut Polizei um 5.58 Uhr ein Mercedes C-Klasse mit Zulassung in Mönchengladbach hinter der Zufahrt zum Biggedamm an der L 512 in Fahrtrichtung Olpe von einer Streife angehalten und kontrolliert.

Der Fahrzeugführer habe angegeben, keine Papiere dabeizuhaben und auf die Aufforderung auszusteigen, den Motor gestartet und sei in Richtung Olpe davongerast. 

"Die Beamten folgten dem Pkw, verloren ihn aber wegen der rasanten Beschleunigung für einen Moment aus den Augen. Kurz darauf entdeckten sie das Fahrzeug dann im Bereich des neben der L 512 gelegenen Parkplatzes am Kraghammer Sattel/Einmündung Bausenberg. Der PKW war offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf den Parkplatz aufgefahren, der Fahrzeugführer hatte anschließend die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und der Mercedes landete mit der Fahrseite in dem dort stehenden Baumbestand", so die Polizei.

Der Fahrzeugführer habe den Pkw durch die Beifahrertür verlassen und sei zu Fuß geflüchtet. "Er konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen noch nicht aufgegriffen werden. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Flüchtigen um einen Insassen der JVA Attendorn handelte, der dort wegen Betruges eine Haftstrafe im offenen Vollzug bis 2020 zu verbüßen gehabt hätte und einer regelmäßigen Außenbeschäftigung nachging."

Der flüchtige 32-Jährige, der auch Halter des genutzten Fahrzeugs sei, besitze keine Fahrerlaubnis. Er sei unmittelbar nach der Flucht zur Festnahme ausgeschrieben worden. "Der stark beschädigte Pkw wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt insgesamt 7000 Euro", so die Polizei. - eB

Quelle: wa.de

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