Unregelmäßigkeiten im Medikamentenbestand

Arzt der Abschiebehaftanstalt Büren suspendiert

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Justizvollzugsanstalt Büren

Paderborn/Büren - Die Bezirksregierung Detmold hat den Arzt der Abschiebehaftanstalt Büren vom Dienst suspendiert.

Die Bezirksregierung Detmold hat den Arzt der Abschiebehaftanstalt Büren vom Dienst suspendiert. Grund seien "Unregelmäßigkeiten im Medikamentenbestand" der Einrichtung, teilte das zuständige NRW-Ministerium für Flüchtlinge auf Anfrage mit.

Der Arzt sei bereits seit dem 30. November 2018 nicht mehr im Dienst. Mehrere Medien hatten über den Fall berichtet. Die Staatsanwaltschaft Paderborn erklärte, ihr liege eine Anzeige der Bezirksregierung Detmold vor. Zu deren Inhalt wollte ein Sprecher keine Angaben machen. Auch das Ministerium wollte sich zu den Verfahren nicht äußern, weil diese noch nicht abgeschlossen seien. Dabei verwies es auch auf den Datenschutz.

Die ärztlichen Versorgung in der Einrichtung sei durch zwei Honorarärzte sichergestellt worden. Das Abschiebegefängnis Büren bei Paderborn ist das größte dieser Art in Deutschland und hat 140 Plätze für Männer, die ausreisepflichtig sind und bei denen Fluchtgefahr besteht. Nach europarechtlichen Vorgaben dürfen Abschiebehäftlinge nach einem Urteil aus dem Jahr 2014 nicht in gewöhnlichen Gefängnissen untergebracht werden. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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