Plädoyers im Sal. Oppenheim-Prozess haben begonnen

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Die Anwälte im Sal. Oppenheim-Prozess werfen dem Gericht eine "Einebnung von Verantwortung" vor.

Köln - Im Sal. Oppenheim-Prozess haben die Verteidiger des ehemaligen Chefbankers Dieter Pfundt am Donnerstag ihr Plädoyer begonnen.

Der frühere Chef des Investmentbankings ist der Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hat für ihn eine Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten gefordert.

Die Privatbank Sal. Oppenheim war 2008 in der Finanzkrise als Großaktionärin des pleitegegangenen Arcandor-Konzerns an den Rand des Ruins geraten. Pfundts Verteidiger Felix Dörr warf der Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Köln vor, eine "Einebnung von Verantwortung" zu betreiben.

Pfundt sei "verwundert oder auch enttäuscht darüber", dass die Staatsanwaltschaft seine untergeordnete Rolle in der Führung der Bank nicht ausreichend berücksichtige. Pfundt (62) hat im Strafverfahren die eigene Rolle als eher klein hingestellt und die Vorwürfe bestritten. - dpa

Quelle: wa.de

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