Antrag im Stadtrat: Lotto spielen gegen leere Kasse

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MÜNSTER - Lotterie spielen, um das drohende städtische Haushaltsloch von fast 13 Millionen Euro zu stopfen: Diesen ungewöhnlichen Vorschlag hat die Bocholter CDU-Fraktion bei ihrem Bürgermeister eingereicht.

Der Rat möge doch bitte prüfen, ob "die Einrichtung eines Lotteriefonds der Ratsmitglieder zur möglichen Entschuldung des städtischen Haushalts möglich sei. Das Bocholter-Borkener Volksblatt hatte darüber berichtet.

Jedes Ratsmitglied, so der Vorschlag von Lukas Kwiatkowski und seiner Fraktion, könnte pro Woche einen Euro seiner Aufwandsentschädigung freiwillig spenden. Bei 46 Ratsmitgliedern sind das immerhin fast 2400 Euro pro Jahr, die auf diese Weise in Lottoscheine investiert werden könnten. Das Geld solle in die Lotterie "Aktion Mensch" investiert werden, "damit es noch einem guten Zweck dient".

Kwiatkowski sagte am Dienstag, privat habe er noch nie Lotto gespielt. Er war durch Medienberichte auf einen ähnlichen Fall in Finnland aufmerksam geworden. Auch im dortigen Pukkila hoffen die Ratsmitglieder auf einen gemeinsamen Lotteriegewinn, um die Stadtkasse zu entlasten.

Über den Antrag in Bocholt entscheidet der Rat in seiner nächsten Sitzung Mitte Februar. - lnw

Quelle: wa.de

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