Anklage nach zwei Brandanschlägen auf geplante Flüchtlingsunterkunft

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Münster - Nach zwei Brandanschlägen auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Münster hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Männer erhoben. Der Vorwurf lautet nach Mitteilung von Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt von Dienstag auf Brandstiftung.

Gemeinsam zur Last gelegt wird den 23 und 25 Jahre alten Münsteranern ein erster Anschlag im Stadtteil Hiltrup in der Nacht auf den 27. April mit einem Sachschaden von 37.000 Euro. 

Als das Gebäude weiterhin von Flüchtlinge bezogen werden sollte, soll der jüngere Beschuldigte Anfang Juni erneut einen Brand gelegt haben. Diesmal entstand ein Schaden von rund 650.000 Euro, das Gebäude wurde abgerissen. 

Der 23-Jährige sei geständig und habe als Motiv angegeben, kein Asylbewerberheim in seiner örtlichen Nähe haben zu wollen. Der Mitangeklagte will nur in das Gebäude eingestiegen sein, um nach Diebesgut zu suchen. Der 23-jährige habe die Brandlegung allein und ohne sein Wissen begangen. - dpa

Quelle: wa.de

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