Amtsgericht Unna entscheidet

Brust-Attacke im Bett: Verfahren eingestellt

Symbolbild

[UPDATE 16.25 Uhr] UNNA - "Meine Freundin wollte mich beim Liebesspiel mit ihren großen Brüsten ersticken." Mit diesem bizarren Vorwurf wandte sich ein Rechtsanwalt aus Unna im Sommer 2012 an die Polizei. Am Donnerstag beschäftigte der Fall nun sogar das Amtsgericht Unna.

Die Staatsanwaltschaft hatte die 33-jährige Frau wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Nach der angeblichen Attacke mit ihren Brüsten sollte sie den Anwalt außerdem mit den Händen gewürgt haben. Weil die Frau psychisch krank ist und als verhandlungsunfähig gilt, erschien sie nicht zum Prozess. Das Verfahren wurde schließlich nach zweistündiger Verhandlung in ihrer Abwesenheit eingestellt.

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Für den glimpflichen Ausgang des Strafverfahrens war vor allem ihr Ex-Partner selbst verantwortlich. Der Rechtsanwalt erklärte in seiner Zeugenaussage, dass er kein Interesse an einer Verurteilung habe. "Ich habe sie aufrichtig und von ganzem Herzen geliebt. Was sie braucht, ist keine Bestrafung, sondern endlich eine ordentliche Therapie", sagte der Mann. Den angeblichen Vorfall beim Liebesspiel wollte der Zeuge jedoch keinesfalls nachträglich als Bagatelle abtun. "Ich hatte echte Todesangst", sagte er. Als seine wesentlich kräftigere und schwerere Partnerin seinen Kopf zwischen ihre großen Brüste gepresst habe, habe er "Sternchen gesehen".- lnw

Quelle: wa.de

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