NRW altert, aber Köln bleibt jung

GÜTERSLOH - Die Stadt Köln wird im Jahr 2030 nach einer Prognose die jüngste Bevölkerung von allen Städten in Nordrhein-Westfalen haben.

Das haben Experten der Bertelsmann Stiftung errechnet. Sie nahmen das sogenannte Medianalter in den Fokus, das die Bevölkerung altersmäßig in zwei gleich große Gruppen teilt. Generell werden Universitätsstädte jünger als ländliche Gebiete sein.

Köln hat laut der Studie mit 43 Jahren den niedrigsten Wert zu erwarten, berichtete ein Sprecher. Auch Düsseldorf und Münster bleiben mit einem Wert von 44 Jahren vergleichsweise junge Städte. Anders sieht es dagegen im tiefsten Ostwestfalen aus: „Besonders stark bekommt der Landkreis Höxter den demographischen Wandel zu spüren. Hier wird die Hälfte der Bevölkerung bis 2030 älter als 52 Jahre sein.“ Auch die Kreise Wesel und Euskirchen sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis sehen mit rund 51 Jahren Medianalter recht alt aus. Bis 2030 werde die Hälfte der Einwohner Nordrhein-Westfalens älter als 48 Jahre sein.

Die Zahl der über 80-jährigen Einwohner zwischen Rhein und Weser wird der Studie zufolge bis zum Jahr 2030 um rund die Hälfte zunehmen – und damit weniger als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Insgesamt wird der Anteil der über 80-jährigen Frauen und Männer in NRW im 2030 mit 7,9 Prozent unter dem Wert für Deutschland von 8,3 Prozent liegen, sagte die Stiftung voraus. Ab sofort können alle Daten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5000 Einwohnern unter www.wegweiser-kommune.de abgerufen werden. - dpa

Quelle: wa.de

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