Die 673. Allerheiligenkirmes in Soest läuft

SOEST - Die 673. Allerheiligenkirmes läuft! Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer hat pünktlich um 15 Uhr den Startschuss gegeben.Unsere Reporter sind im Großeinsatz. In unserem Kirmes-Spezial gibt es alle Infos, Bilder und Videos.

Weit über 500 Ordnungs- und Sicherheitskräfte sind bei der 673. Allerheiligenkirmes im Einsatz, so viele wie noch nie, damit die erwarteten eine Million Besucher unbeschwert und sicher feiern können. Dabei arbeiten die Helfer und Beamten im Schichtdienst nahezu rund um die Uhr. Zu jeder Zeit sind auf und um den Rummel rund 250 Sicherheitskräfte im Einsatz, schätzt Detlef Märte vom Ordnungsamt. Alleine das Kirmesbüro bietet 70 Kräfte für die fünf Kirmestage auf.

Kirmes-Spezial

Alle Infos rund um die Kirmes gibt es in einem Online-Spezial beim Soester Anzeiger. Dort gibt es auch zahlreiche Bilder und Videos.

Zum Online-Spezial

Die Polizei hat neben hiesigen Beamten auch eine Hundertschaft aus Recklinghausen im Einsatz. Damit reagieren die Behörden und Institutionen auf die Erfahrungen aus der Katastrophe bei der Duisburger Love-Parade, bei der es bei einer Panik über 30 Todesopfer gab. Es habe neue Erlasse zur Verbesserung der Sicherheit bei Massenveranstaltungen gegeben, sagt Märte. In Soest habe man sich entspannt zurücklehnen können. „Viele Sachen haben wir seit Jahren angewendet.“ Neu ist, dass es eine zentrale Einsatzleitstelle gibt, die mit vier Leuten besetzt ist. Sie ist in der Feuerwache am Florianweg eingerichtet. Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Ordnungsamt sind präsent, die die Sicherheitsleute auf dem Festgelände per Funk erreichen können. Die Rettungswege auch außerhalb des Festplatzes werden scharf kontrolliert, Falschparker rigoros abgeschleppt. Einige Buden wurden zur Entschärfung von Engpässen anders gestellt. An der Dominikanerstraße wurde ein weiterer Fluchtweg geschaffen. Gleichwohl habe man deswegen die Schaustellerzahl nicht reduziert, es ist bei rund 400 geblieben. Erstmals musste die Stadt in Kooperation mit den Ordnungspartnern ein Sicherheitskonzept ausarbeiten, dass vom Kreis Soest, der Polizei, dem Rettungsdienst und den Brandschützern genehmigt werden musste. - kf

Quelle: wa.de

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