Alarmbereitschaft am Samstag

Alkoholverbot in Zügen wegen Hooligan-Aufmarsch

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HANNOVER - Ein totales Alkoholverbot in Zügen und Bahnhöfen hat die Bundespolizei für Samstag verfügt. Das Verbot gilt in großen Teilen Norddeutschlands und auch in Teilen von NRW – darunter ausdrücklich auch auf den Bahnhöfen Hamm, Dortmund, Gütersloh und Bielefeld.

Das Verbot gilt einschließlich der dort verkehrenden Züge; ausgenommen seien lediglich ICE, hieß es. Auch das Mitführen von Pyrotechnik und Glasflaschen ist untersagt. Bei Verstößen droht jeweils ein Zwangsgeld von 250 Euro, teilte die Bundespolizei mit.

Hintergrund der Maßnahme ist die umstrittene Anti-Islamismus-Demonstration in Hannover. Sie darf nun doch stattfinden. Das Verwaltungsgericht der niedersächsischen Landeshauptstadt erlaubte die unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“ angemeldeten Hooligan-Aufmarsch unter Auflagen. Die Polizei Hannover will juristisch wegen zu erwartender Erfolglosigkeit nicht weiter dagegen vorgehen.

Der Dortmunder Hauptbahnhof wird am Samstagmorgen ein Verkehrsknoten für Hooligans und Neonazis aus NRW auf dem Weg nach Hannover. Bahnkunden müssen dann dort und im Umfeld mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis rechnen. Mit einer Rückkehr ist den Abendstunden zu rechnen. Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei und die Landespolizei ist mit Hundertschaften und Zivilkräften im Einsatz, berichten die Ruhrnachrichten. - eB/dpa

Quelle: wa.de

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