Schwere psychische Krankheit

Achtfacher versuchter Totschlag: Amokläufer soll eingesperrt bleiben

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SEK-Beamte laufen am 09.03.2017 im Hauptbahnhof von Düsseldorf. Ein mit einer Axt bewaffneter Mann hatte im Hauptbahnhof mehrere Menschen verletzt.

Düsseldorf - Dem mutmaßlichen Amokläufer vom Düsseldorfer Hauptbahnhof wird achtfacher versuchter Totschlag vorgeworfen. Wegen einer schweren psychischen Krankheit soll der 37-Jährige zur Tatzeit allerdings schuldunfähig gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft habe daher beantragt, den Mann dauerhaft in einer geschlossenen Psychiatrie unterzubringen, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. 

Der Amokläufer hatte den Ermittlern zufolge am 9. März mit einer Axt neun Menschen und anschließend sich selbst verletzt. Vier Opfer hatten lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Auf der Flucht über die Gleise war der mutmaßliche Täter aus Wuppertal von einer Eisenbahnbrücke mehrere Meter tief auf eine Fahrbahn gesprungen. Dabei zog er sich Knochenbrüche zu und wurde festgenommen. 

Sollte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft zur Verhandlung zulassen, wird darüber nicht in einem Strafprozess, sondern in einem sogenannten Sicherungsverfahren entschieden. - dpa

Quelle: wa.de

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