Abschiebungen kosten das Land Millionen

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Düsseldorf - Fast 7000 Flüchtlingen sind einem Zeitungsbericht zufolge in der ersten Jahreshälfte Mittel für die Ausreise aus NRW bewilligt worden. Diese freiwilligen Ausreisen kosten das Land rund 1,9 Millionen Euro, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf das Innenministerium berichtet.

Das Land unterstützt Menschen mit Starthilfen, die von sich aus in ihre Heimatländer zurückkehren wollen, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte und die Zahlen bestätigte. 

"Die freiwilligen Ausreise ist die bessere Lösung - für alle Beteiligten. Dazu beraten wir die Menschen", erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD). "Gleichzeitig schieben wir konsequent ab." 

Zangsabschiebungen aus NRW gab es nach Zahlen der Bundespolizei bis zum 31. Mai 2167, während in Bayern im selben Zeitraum 1577 und in Baden-Württemberg 1388 Menschen abgeschoben wurden. 

Insgesamt hat das Land laut "RP" in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 4,6 Millionen Euro für Abschiebungen ausgegeben, darunter fallen auch die Kosten für die freiwilligen Ausreisen. - dpa

Quelle: wa.de

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