88-Jährige erstickt: Nachbarin gesteht die Tat

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HAGEN - Gleich zu Prozessbeginn war die angeklagte Hagenerin geständig: Sie habe ihrer Nachbarin den Mund zuhalten wollen, dabei sei diese dann erstickt.

Mit einem Geständnis hat am Freitag vor dem Hagener Schwurgericht der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 88-jährigen Rentnerin aus Schwelm begonnen. Die wegen Totschlags angeklagte Nachbarin des Opfers gab zu, die alte Dame im Oktober erstickt zu haben. Angeblich hatte die an Alzheimer leidende Rentnerin bei einem Treffen in ihrer Wohnung urplötzlich angefangen, laut zu schreien. "Da habe ich mich erschreckt und ihr den Mund zugehalten", sagte die 45-jährige Angeklagte. Nach der Tat hatte sich die Frau vor einen Zug geworfen und dabei Teile beider Füße verloren. "Ich wollte für ihr Leben mit meinem bezahlen", sagte sie. - dpa

Quelle: wa.de

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