Brand in Dortmund: Haftbefehl gegen 25-Jährigen

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Dortmund - Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund ist in der Nacht zum Sonntag ein 52-jähriger Mann getötet worden. Ein 25-jähriger Hausbewohner sitzt in Untersuchungshaft.

Er war bereits am Sonntag vorläufig festgenommen worden. Am Montag wurde er dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Dortmund vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes und der Brandstiftung mit Todesfolge. Der Beschuldigte macht von seinem Auskunftsverweigerungsrecht Gebrauch, teilte die Polizei mit.

Das Feuer war in der Nacht zum Sonntag im Hausflur des vierstöckigen Hauses in der Dortmunder Nordstadt ausgebrochen. Vier Personen wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt. Von einem extremistischen Hintergrund ging die Staatsanwaltschaft nicht aus.

Rauchgasvergiftung als Todesursache

Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen machte Staatsanwältin Sandra Lücke zunächst keine Angaben, womit das Feuer gelegt worden war. Der festgenommene 25-Jährige habe nicht auf dem gleichen Flur wie der 52-jährige Mann gewohnt. Dieser habe versucht, sich über den Hausflur zu retten und dabei eine Rauchgasvergiftung erlitten, an der er starb. Das habe die Obduktion ergeben. 

Auch die vier Bewohner anderer Wohnungen hätten offenbar versucht, über den Hausflur ins Freie zu gelangen. Das Haus sei evakuiert worden. Die Bewohner hätten später in ihre Wohnungen zurückkehren können. - dpa

Quelle: wa.de

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