Prozessauftakt im "Mordfall Madeleine"

+
In diesem Schrebergarten wurde die Leiche einer 23-Jährigen Essenerin gefunden.

ESSEN - Vor dem Essener Schwurgericht hat am Mittwoch der Prozess um den "Mordfall Madeleine" begonnen. Die 23-jährige Mutter war laut Anklage am 11. Februar 2014 in einem Essener Schrebergarten erstickt und einbetoniert worden.

Die 23 Jahre alte Frau war im Februar tagelang vermisst worden. Schließlich fanden die Ermittler ihre Leiche einbetoniert in einer Essener Schrebergartensiedlung. Angeklagt sind der 47 Jahre alte Stiefvater der Frau und ihr Halbbruder.

Die Staatsanwaltshaft wirft dem 47-Jährigen vor, die junge Frau geschlagen, gefesselt und erstickt zu haben. Die Leiche habe er dann in seinem Garten einbetoniert. Die junge Frau hatte ihren Stiefvater nach Jahren des Schweigens wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Der 47-Jährige soll auch Vater ihrer zweijährigen Tochter sein. Zuletzt hatte sie sich in Frauenhäusern und einer geheim gehaltenen Wohnung versteckt.

Ihr Halbbruder ist wegen Beihilfe angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die junge Frau aufgespürt und in eine Falle gelockt zu haben. - dpa

Wir berichten weiter.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare