21-Jähriger auf Friedhof erschlagen - Tatwaffe: Grablaterne

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Das ungefähr 20 Jahre alte Opfer soll mit eingeschlagenem Schädel auf einem Weg des Südfriedhofs gelegen haben.

RECKLINGHAUSEN - Brutale Bluttat auf einem Friedhof in Recklinghausen: Mit einer schweren Grablaterne soll ein 18-Jähriger einen 21 Jahre alten Kumpel vermutlich im Streit erschlagen haben. Die beiden hatten sich dort häufig getroffen, um gemeinsam zu trinken.

Mit einer Grablaterne soll ein 18-jähriger Arbeitsloser auf einem Friedhof in Recklinghausen seinem Freund den Schädel eingeschlagen haben. Der schwer verletzte 21-Jährige starb noch am Tatort.

Das blutüberströmte Opfer war mit schwersten Kopfverletzungen am Donnerstagabend von Friedhofsbesuchern entdeckt worden. Der alarmierte Notarzt habe bei seinem Eintreffen nur noch den Tod des Mannes feststellen können, berichtete der Bochumer Staatsanwalt Danyal Maibaum am Freitag.

Das Motiv der Tat sei noch völlig unklar. Möglicherweise sei es zu einem Streit zwischen den beiden Freunden gekommen, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Alkoholkonsum auf dem Friedhof getroffen hätten. Für die brutalen Schläge auf den Kopf seines Opfers habe der vermutlich alkoholisierte Täter eine Grablaterne benutzt, die am Fuß noch mit einer Steinplatte beschwert gewesen sei, so der Staatsanwalt.

Wenige Stunden nach der Tat konnte der 18-Jährige kurz vor Mitternacht in seiner Wohnung in Recklinghausen festgenommen werden. Bei der Polizei räumte der Arbeitslose lediglich ein, sich zuvor seiner blutverschmierten Kleidung entledigt zu haben. Gegen den 18-jährigen wurde Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag beantragt. - lnw

Quelle: wa.de

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