19-Jähriger bei Unfall tödlich verletzt

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Rietberg - Das Westerwieher Schützenfestwochende wurde am Sonntagmorgen von einem tödichen Verkehsunfall überschattet: Um 3.53 Uhr, so die Polizei, prallte der 19-Jährige Fahrer eines Golf-Cabrio auf der Westerwieher Straße gegen einen Baum und verstarb später im Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der junge Mann mit dem blauen Oldtimer-Cabrio aus Rietberg kommend in Richtung Westerweihe unterwegs, als er in der langgezogenen Linkskurve in Höhe der Einmündung Im Plumpe die Gewalt über das Fahrzeug verlor. 

Der Wagen geriet zunächst nach rechts auf dem Grünstreifen, der Fahrer lenkte dnn offenbar so heftig nach links, dass er mit dem Wagen quer über die Straße schleuderte und schließlich mit der Beifahrerseite gegen einen Baum prallte. Der Aufprall war so heftig, dass die Beifahrertür etwa bis zur Mittelkonsole ins Fahrzeuginnere gedrückt wurde. 

Der Wagen wickelte sich förmlich um den Baum und blieb schließlich quer zur Fahrbahn völlig zerstört liegen. Durch die starke Stauchung wurde beispielsweise auch die Windschutzscheibe aus der Verankerung gerissen und das Cockpit des Volkswagens durch die Öffnung ins Freie gedrückt. Ersthelfer alarmierten die Feuerwehr und den Rettungsdienst: Die Löschzüge Neuenkirchen und Rietberg wurden alarmiert, ferner der Rietberger Rettungswagen sowie ein weiterer aus Rheda-Wiedenbrück. 

Auch das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Doppelstadt eilte zu der Unfallstelle. An der Unfallstelle reanimierten bereits Ersthelfer, darunter Feuerwehrleute, die nach dem Alarm auf dem Weg zum Feuerwehrhaus waren, den 19-Jährigen. Er konnte nach Angaben des stellv. Stadtbrandinspektors Christian Uhr ohne technische Hilfsmittel aus dem Wagen befreit werden, die Wiederbelebungsversuche wurden dann im Rettungswagen fortgesetzt. Der Mann wurde dann noch auf dem schnellsten Weg ins Gütersloher Elisabethhospital eingeliefert, wo die Ärzte sein Leben aber nicht mehr retten konnten. 

Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in dem Wagen mehrere Personen saßen, suchten Feuerwehrleute das Umfeld der Unfallstelle ab. Dabei wurde auch die Drehleiter eingesetzt, um mit Hilfe der Wärmebildkamera nach Personen zu suchen. Unterdessen wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen, um den genauen Hergang des Unfalls zu rekonstruieren. Das Fahrzeug wurde von der Polizei ebenso sichergestellt wie das Handy des Fahrers. Die Höhe des Schadens beträgt laut Polizei etwa 4000 Euro.

Quelle: wa.de

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