15-Jähriger aus Bonn wegen versuchten Mordes vor Gericht

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Symbolbild.

Bonn - Wegen versuchten Mordes in vier Fällen muss sich ein 15 Jahre alter Schüler aus Bad Honnef demnächst vor dem Bonner Jugendschwurgericht verantworten.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft den Jugendlichen zudem wegen besonders gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt. Demnach soll der zur Tatzeit erst 14-Jährige am 26. Mai 2014 von einer Fußgängerbrücke über die B 42 in Bad Honnef mit faustgroßen Steinen auf fahrende Autos gezielt haben. In allen vier Fällen gingen die Angriffe glimpflich aus: In zwei Fällen wurden Motorhaube oder Windschutzscheibe zwar getroffen, brachen aber nicht.

In zwei weiteren Fällen konnten die Autofahrer durch Bremsmanöver dem Angriff ausweichen. Alle kamen mit einem Schock davon. Der Angeklagte hat den Angaben zufolge eingeräumt, er sei aus Langeweile auf die Idee gekommen, mit den Steinen auf Autos zu zielen. Die Anklage wirft dem Jugendlichen zwei Mordmotive vor: Zum einen sei Langeweile - angesichts der Gefährlichkeit und des unüberschaubaren Risikos - als Tatmotiv ein niedriger Beweggrund. Das gemeingefährliche Mittel, mit dem er die Tat begangen habe, sei ein weiteres Mordmerkmal. - dpa

Quelle: wa.de

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