125.500 Euro abgezweigt: Haft für Ex-Bankmitarbeiter

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Symbolbild

Düsseldorf - Bei Auszahlungen einer älteren Kundin Nullen an den Geldbetrag rangehangen: Wegen gewerbsmäßiger Untreue ist ein ehemaliger Bankangestellter in Düsseldorf zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

Er hatte über einen Zeitraum von fast zwei Jahren bis Mitte März 2013 insgesamt 125.500 Euro in die eigenen Tasche gesteckt. "Der Angeklagte hat nicht in einer Notlage gehandelt und seine Taten über einen langen Zeitraum ausgeübt", sagte der Richter des Amtsgerichts Düsseldorf am Donnerstag in seiner Urteilsbegründung. 

Außerdem sei der angerichtete Schaden durch Rückzahlungen nicht komplett wieder gutgemacht worden. Der 58-jährige Düsseldorfer hatte in 24 Fällen unbemerkt Geld vom Konto des Opfers abgebucht. Die Staatsanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung auf eine Bewährungsstrafe gehofft. 

Bei dem Strafmaß wurde berücksichtigt, dass der Deutsche bereits im September wegen ähnlicher Vergehen in 14 Fällen zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden war. Gegen das Gerichtsurteil vom Donnerstag kann Revision eingelegt werden. - dpa

Quelle: wa.de

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