1100 Kilogramm Fleisch aus Niederlanden sichergestellt

DÜSSELDORF - Die Ordnungsbehörden haben in zwei Betrieben aus Nordrhein-Westfalen Fleischlieferungen eines niederländischen Großhändlers aus dem Verkehr gezogen.

Das Fleisch dürfe grundsätzlich nicht verkauft werden, weil der Händler nicht die Herkunft der insgesamt 1100 Kilogramm Fleisch belegen könne, teilte ein Sprecher des NRW-Verbraucherschutzministeriums am Dienstag mit. Aus diesem Grund würden die Lieferungen auch nicht auf möglicherweise beigemischtes Pferdefleisch untersucht.

In den anderen NRW-Betrieben sei keine verdächtige Ware festgestellt worden, teilte das Ministerium mit. Von den 38 NRW-Kunden des niederländischen Händlers, der Pferdefleisch unter Rindfleisch gemischt und falsch ausgezeichnet haben soll, seien bisher 27 überprüft worden. Drei mutmaßliche Kunden des niederländischen Händlers arbeiteten nicht mehr in der Lebensmittelwirtschaft. Fleischlieferungen aus dem Zeitraum vom Januar 2011 bis März 2013 seien bereits verarbeitet worden, Warenbestände nicht vorhanden.

Der niederländische Betrieb soll Pferdefleisch unter Rindfleisch gemischt und es als reines Rindfleisch deklariert und auch nach Deutschland verkauft haben. Außerdem könne der Händler die Herkunft des Fleischs nicht belegen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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