Trockenheit

Rasen nach diesem Sommer neu einsäen? 

Verdörrte Halme, wo es bisher saftig grün sprießte: Wie in vielen Gärten bietet auch der Rasen hinter dem Luther-Haus in diesen Tagen ein trauriges Bild. - Foto: Hüttenbrink

Wickede J „Den muss ich komplett neu einsäen“ - der Seufzer des Wickeders vor einigen Tagen galt seinem Rasen hinterm Haus. Der nämlich ist komplett verbrannt. Und wer in den vergangenen Wochen nicht täglich den Wasserschlauch auf die Wiese gehalten hat, wird bei sich zuhause ähnliche Beobachtungen machen.

Statt grünem Flor blickt der Gartenbesitzer auf braun verdörrte Halme, zwischen denen er oft genug vergebens nach letztem Restgrün sucht.

„Die Schäden sind schon gravierend“, beurteilt man auch in Fachkreisen die Situation. Und es schwingt Skepsis mit, ob die Regenerationsfähigkeit des Rasens ausreichen wird, die verbrannten Pflanzenflächen wieder in saftiges Grün umzuwandeln. 

Aber mehr als abwarten macht in diesen Tagen keinen Sinn. Erst nach der nächsten Regenperiode wird sich zeigen, ob da noch Leben unter der Grasnarbe herrscht, ob noch nicht alles im Boden verbrannt ist und sich frischer Rasen den Weg sucht. 

Wenn nicht, dann muss tatsächlich neu gesät werden - sinnvollerweise, nachdem man den Boden z.B. mit der Umkehrfräse aufbereitet hat.

Das Einsäen kann man auch gut und gerne noch im September oder Oktober erledigen. Und wenn’s dann immer noch zu trocken ist, muss zur Not bis zum nächsten Frühjahr gewartet werden...

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