Am Rande

Geht der Sirenenalarm vor die Hunde?

Geht der Kommune erhebliches Sparpotenzial durch die Lappen? Die Frage warf am Donnerstag der bundesweite Warntag auf, an dem sich auch die Ruhrgemeinde beteiligte.

Die Aktion soll die Leistungsfähigkeit des Systems belegen und eventuelle Schwachstellen aufdecken. 

Vor Ort zum Beispiel blieben die Sirenen am Gerätehaus und an der Engelhardschule stumm. 

Und da sind wir beim Punkt: Ein solcher Ausfall könnte ausgemerzt, die Alarmierung wesentlich effektiver und damit günstiger gestaltet werden. Wie? Mit Hilfe des Hundes! 

Nehmen wir einen der Vierbeiner an der Hövelstraße. Der nahm schon beim ersten Sirenenton am Donnerstag Hab-Acht-Stellung ein, legte den Kopf in den Nacken und jaulte mit der Sirene um die Wette. Da hatte die komplette Siedlung was von.  Und unser Wauzi im Hövel ist kein Einzelfall. 

Jetzt die Optimierungsidee: Die Gemeinde betreibt nur noch eine einzelne Sirene und sorgt drumherum für ein Netz stimmkräftiger Haus- und Hofhunde, die das Ausgangssignal aufgreifen und mit durchringendem Jaulen in die ganze Gemeinde tragen. 

Das spart Geld und würde dem eher unangenehmen, weil künstlich-elektronischen Klang obendrein eine natürliche Note geben. Da wirkt der Ernstfall doch gleich humaner - oder besser animalischer.

Und am Ende gäb’s sogar noch eine schöne Erkenntnis: Die Gemeinde ist beim Sirenenalarm auf den Hund gekommen...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare