KLJB-Partnerschaft

Basisarbeit und frische Kontakte in Sambia

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Einige Besichtigungen waren für Alexander Plümpe und seinen Kollegen vom Diözesanvorstand in Sambia natürlich auch drin: an den Victoria-Fällen bei Livingston

Wickede - Das Fazit seiner Afrika-Reise wird gegenwärtig als Präsentation für den Vorstand des KLJB-Diözesanverbandes zusammengestellt. Anders als erwartet, war für Vikar Alexander Plümpe in Sambia vor allem Grundlagenarbeit angesagt. Mit ersten Erfolgen.

Nachdem der Vikar einige Tage wieder vor Ort ist, kommt jetzt eine Nachricht aus Sambia über einen soeben neu gegründeten Diözesanvorstand der Jugendbewegung dort. 

Gemeinsam an den Aufgaben der Zukunft mitwirken, über Gesellschaft und Politik Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen, die letztlich das Zusammenleben aller Menschen betreffen - das ist das ganz große Dach, unter dem die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) der Diözese Partnerschaften mit anderen Gruppen unterhält - so etwa mit der KLJB in Sambia, die dort „Carym“ heißt.

Gemeinsam mit einem weiteren Vertreter des Paderborner KLJB-Diözesanverbandes war Alexander Plümpe in Sambia, um die zuletzt eher inaktive Partnerschaft zu beleben, die Kontakte zu reaktivieren. 

Tatsächlich stellte er vor Ort aber fest, dass die Verbandsstrukturen dort nach einigen Jahren der Funkstille vielfach nicht mehr vorhanden waren und neu aufgebaut werden müssen. Damit standen weniger das Netzwerken und der Austausch von Kontakten im Fokus der Mission, sondern vielmehr die Einführung in das Selbstverständnis der Verbandsarbeit.

In drei Diözesen schilderten Alexander Plümpe und sein Kollege die Grundzüge einer funktionierenden Struktur. Mit dem Ergebnis, dass z.B. in einer Diözese der Generalvikar als zweiten Mann nach dem Bischof kurzerhand einige verdutzte junge Leute aus der Gesprächsrunde verpflichtete, ab sofort die Verbandsarbeit vor Ort zu organisieren. 

Der Erfolg einer so angeordneten Neubelebung der Partnerschaft muss sich ebenso zeigen, wie die jüngste Rückmeldung aus einer anderen Diözese, die wie beschrieben nach der Gründung jetzt die Zugangsdaten schickte. Diese Fäden nun aufzugreifen, aktiv anzuknüpfen, einen regelmäßigen Austausch z.B. über digitale Medien anzukurbeln und zudem das regelmäßige Besuchsprogramm wieder zu beleben, soll jetzt weiter vorangetrieben werden.

Damit könnte in absehbarer Zeit auch mal eine größere Gruppe der Diözese die Partner in Sambia besuchen, um die Beziehungen und den Austausch weiter zu vertiefen. 

Neben den „amtlichen Aufgaben“ hatte Vikar Alexander Plümpe bei seiner Reise natürlich auch Gelegenheit, das Land zu erleben. So sei er mit seinem Kollegen aus der Diözese z.B. in Livingstone gewesen und habe dort die Victoria-Wasserfälle besichtigt und übrigens auch die dort zusammentreffenden Staatspräsidenten von Kenia und Sambia gesehen - „anschließend waren wir auf einer Safari und haben weitere große Tiere gesehen“, berichtete der Vikar mit einem Augenzwinkern...

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