Feuerwehreinsatz

Starker Qualm aus dem Topf: Wehralarm 

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Ein Wickeder Einsatzfahrzeug - am Freitag eilte die Feuerwehr zum Lehmacker.

Wickede – Wenn Gefrorenes im Kochtopf landet, kann es schon mal etwas mehr qualmen. Das war am Freitag wohl auch in der Küche im Haus St. Josef der Fall. Die Brandmelderanlage kann allerdings nicht unterscheiden zwischen gutem und bösem Qualm, also gab sie um 10.22 Uhr Alarm.

Weil es sich hierbei um ein Gebäude mit besonderem Status handelt, gab es gleich auch Wehralarm. Aus dem Seniorenzentrum wurde aber  unmittelbar nach dem Alarm sofort angerufen und Entwarnung gegeben. 

Daher konnte ein Teil der anrückenden Kräfte noch auf der Anfahrt mit dem Kürzel „kwKE“ informiert werden. Es steht für „keine weiteren Kräfte zum Einsatzort“. 

Am Lehmacker waren schließlich 25 Kräfte der Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen bereits eingetroffen. Der Ausgangspunkt des Alarms im Küchenbereich wurde kontrolliert, um eine Gefährdung zweifelsfrei auszuschließen. Dann konnten auch die weiteren Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Georg Ptacek wieder abrücken.

Für bestimmte Einrichtungen im Gemeindegebiet mit besonderer Schutzwürdigkeit gilt hinsichtlich der Alarmordnung ein besonderer Status, der mit dem Begriff „Wehralarm“ beschrieben ist. 

Bei dieser Alarmform werden tagsüber alle verfügbaren Kräfte der Feuerwehr aus dem Zug 1 Wickede und dem Zug 2 Echthausen und Wimbern angefordert. 

Der besondere Status ist dann gegeben, wenn es sich um Einrichtungen oder Gebäude mit besonderer Schutzwürdigkeit handelt. 

Dazu kann eine intensive Bewohnung wie etwa in der ZUE zählen, vor allem dann, wenn die Bewohner nur noch eingeschränkt mobil sind wie etwa in den Altenpflegeeinrichtungen am Lehmacker oder in Wimbern oder auch im Kloster, zu dessen Aufgabe unter anderem die Pflege älterer Ordensfrauen gehört. 

Zudem zählen einige Firmen zu den Objekten, für die im Alarmfall Wehralarm gegeben wird.

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