Obere Ruhrtalbahn

Riss im Stahlträger der Bahnüberführung

die Überführung am Ende der Von-Lilien-Straße im Ruhrfeld
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Wird täglich rund 40 mal befahren: die Überführung am Ende der Von-Lilien-Straße im Ruhrfeld.

Die Markierung hatte Passanten beunruhigt: An der Stahlkonstruktion der Eisenbahnüberführung im Ruhrfeld ist im Rahmen der jüngsten Inspektion der Bahn ein Riss entdeckt und markiert worden. „Geht von der Überführung Gefahr aus? Ist die Brücke noch sicher?“ Der Anzeiger fragte die Bahn.

Wickede - Die Überführung gut einen Kilometer östlich des Bahnhofes überbrückt die Zufahrt zur Pumpstation für Echthausens Entwässerung, zu einem benachbarten Feld und zum Fußweg „am Örtchen“. Neben den Brücken über Obergraben und Ruhr und die Überführung der Fröndenberger Straße ist sie das einzige Bauwerk dieser Art auf Gemeindegebiet. 

Und das auch weiterhin ohne Gefährdung für Passanten, wie die Bahn auf Anfrage mitteilt. „Die Markierung ,Riss‘ ist eine Kennzeichnung für einen sogenannten ,Merkschaden‘“, erläutert jetzt ein Sprecher des Unternehmens. Dabei handelt es sich um die Klassifizierung eines Schadens, von dem gegenwärtig keine unmittelbare Gefahr ausgeht.

Im Anschluss an die Besichtigungen vor Ort wird für jeden Mangel eine Begutachtung verfasst. Anhand der Befunde in den Gutachten werden Meldungen formuliert, die den Zustand des Mangels kategorisieren - unter anderem eben auch jene Kategorie „Merkschaden“.

Diese Bezeichnung besage, „dass es zwar einen Mangel gibt, dieser jedoch bei der nächsten Begutachtung (also z.B. turnusmäßig alle 3 bzw. 6 Jahre, je nach Bauart oder verkehrlicher Belastung der EÜ) erneut bewertet werden muss. Mit anderen Worten ist der festgestellte Mangel also so gering, dass aktuell keine Arbeiten zur Instandhaltung durchgeführt werden müssen“, so die Bahn.   

„Die Zustandskategorie ist aktuell so, dass im kommenden Jahr eine neue Inspektion durch den Anlagenverantwortlichen (ALV) durchgeführt werden wird“, präzisiert das Eisenbahn-Unternehmen. Unterm Strich weise die Überführung zur Zeit keinerlei Schäden auf, die in irgendeiner Weise die Sicherheit beeinträchtigen. „Das gesamte Bauwerk ist als ,unauffällig‘ einzustufen“, so die Bahn.

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