Herrchen vor die Tür...

Der Regen peitscht ans Fenster, die Bäume biegen sich unter der Last des Windes, da weist die Dame des Hauses auf den Hund: „Er muss jetzt ‘raus“.

Mit einem Seufzer streift Herrchen die Regenjacke über - Schirm hat bei diesem Sturm gar keinen Sinn - schnallt den Vierbeiner an und öffnet die Haustür. Der Hund dreht auf den Hinterbeinen um und will ins Haus zurück. Herrchen will nichts anderes. Aber dazwischen steht die Dame des Hauses. Sie nickt in einer Weise, die landläufig als Aufmunterung gilt. Hier bedeutet sie: keine Widerrede! Und während schon beim ersten Schritt ins Freie auf Hund und Herrchen Regen und Totholz einprasseln, hört man von innen noch den Ruf der Hausherrin: „Pass gut auf den Hund auf!“ Klar, denkt sich der Hundeführer, während ihn die nächste Böe in eine Hecke abdrängt: „Selbst wenn nur noch der Arm an der Leine hängt - Hauptsache, dem Hund passiert nichts...“ - hütt

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