Kolpingfamilie

Pastor Metten bereit für Präses-Amt

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Kolping-Vorsitzender Bernhard Arndt (hinten rechts) - hier beim jüngsten Dämmerschoppen im Biergarten Rohrbach - freut sich, dass Pastor Thomas Metten das Präses-Amt übernehmen möchte.

Wickede - Pastor Thomas Metten hat seine Bereitschaft signalisiert, die Position als neuer Präses der Kolpingfamilie anzunehmen.

Auf Anfrage des Vorsitzenden Bernhard Arndt hatte der Geistliche sein Einverständnis erklärt, die Nachfolge des scheidenden Vikars Alexander Plümpe zu übernehmen. 

Als formeller Akt muss Thomas Metten von der Kolpinggemeinschaft gewählt werden. Das ist für die Mitgliederversammlung am 8. Dezember vorgesehen. 

Die Sorge um das spirituelle Leben der Kolpingfamilie und der einzelnen Mitglieder – das ist die zentrale Aufgabe des Präses oder einer alternativen geistlichen Begleitung.

 Die Funktion ist bei der Kolpinggemeinschaft fest in den Statuten verankert, der Präses ist Mitglied des Vorstandes und trägt hier auch eine Mitverantwortung. 

In den vergangenen 70 Jahren bekleidete jeweils der Vikar das Amt des Präses der Kolpingfamilie. Das hatte sich direkt nach dem Krieg ergeben, als zunächst Pfarrer Vogt den Posten übernahm, es später aber an Vikar Müller weitergab, wohl motiviert dadurch, dass der Vikar klassisch die Kinder- und Jugendarbeit betreut und die Kolpingfamilie mit vielen jungen Familien hier stark besetzt war. 

Der jeweilige Pfarrer wiederum war klassisch der Präses der KAB, die in früheren Jahren vor Ort noch eine aktive Verbandsarbeit betrieb. Aus dieser Arbeit rühren etwa die Kontakte mit Indien und zu Bischof Robert Miranda her, der schon als junger Pater in Wickede zu Gast war und beim damaligen KAB-Vorsitzenden Hans Michalzik Unterkunft fand. 

Da Wickede nach Alexander Plümpe keinen neuen Vikar mehr bekommt, trug die Kolpingfamilie das Amt jetzt wieder an den Pastor heran, womit sich ein sieben Jahrzehnte währender Usus wandelt.

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