CDU Wickede gegen eine gesonderte Besteuerung von Listenhunden

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Dass so genannte Listenhunde nach einer drastischen Steuererhöhung wie dieser Bullterrier im Tierheim landen, dürfte einstweilen nicht drohen. Die CDU spricht sich im Vorfeld der Beratungen gegen eine gesonderte Besteuerung aus.

Wickede - Die CDU Wickede unterstützt die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Hundesteuer, spricht sich aber gegen eine gesonderte Besteuerung für so genannte Listenhunde („Kampfhunde“) aus.

In einer Mitteilung von CDU-Partei- und Fraktionschef Thomas Fabri nach der Fraktionssitzung am Montag heißt es: „Es war richtig, dass Kämmerer und Verwaltung der Politik Möglichkeiten zur Einkommensverbesserung aufgezeigt haben. 

Eine Erhöhung der Hundesteuer nach 13 Jahren um 12 Euro, was etwa 90 Cent Erhöhung pro Jahr entspricht, hält die CDU-Fraktion für vertretbar“. Auch die Umstellung auf eine jährliche statt halbjährliche Abrechnungsmodalität sorge für Einsparungen im Verwaltungsprozess, die den Bürger finanziell aber nicht zusätzlich belasten.

Hinsichtlich der Einführung der sogenannten „Kampfhundesteuer“ möchte die CDU-Fraktion den Vorschlag der Verwaltung jedoch nicht mittragen. „Grundsätzlich bezweifeln wir, dass man Hunde pauschal anhand ihrer Rasse in gefährliche und ungefährliche Hunde einteilen kann“, heißt es in der Mitteilung. 

Auch seien der CDU hier vor Ort keine Vorfälle mit „gelisteten Hunden“ bekannt, was darauf schließen lasse, dass die Wickeder Halter momentan sehr verantwortungsbewusst mit ihren Tieren umgingen. Außerdem seien die Besitzer solcher Hunderrassen ohnehin schon durch zusätzliche Versicherungen und Sachkundenachweise im besonderen Umgang mit den Tieren sensibilisiert, „so dass die CDU eine Lenkungsfunktion durch eine weitere Sondersteuer für überzogen hält“. 

Im Hauptausschuss werde die CDU dafür plädieren, eine „Kampfhundesteuer“ hier nicht einzuführen.

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