Zwei Frauen verletzt

Schwerer Verkehrsunfall in Wickede: Auto wird durch Kollision aufs Dach geschleudert

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Die Feuerwehr musste die Tür des auf dem Dach liegenden Unfallwagen abmontieren, um an die verletzte Fahrerin zu kommen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Kreuzung Lehmacker/Fröndenberger Straße in Wickede: Gegen 16.55 Uhr kollidierten dort am Mittwoch zwei Pkw, nach ersten Informationen wurden zwei Frauen verletzt. 

[Update, 22. Mai, 13.27 Uhr] Die Polizei hat inzwischen weitere Infos zu den verletzten Frauen veröffentlicht. Demnach handelte es sich um eine 37-jährige Wickederin und eine 49-Jährige aus Arnsberg. Die Wickederin habe die vorfahrtsberechtigte Arnsbergerin übersehen. Die Verletzungen seien nur leicht gewesen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 9000 Euro, schätzen die Beamten.

Wickede – Offenbar war ein Pkw vom Lehmacker aus in Richtung Fröndenberger Straße unterwegs und wollte nach links abbiegen. In dem Moment muss sich der zweite Wagen aus Richtung TuS-Platz genähert haben. Durch die Wucht der Kollision wurde der erste Wagen auf das Dach geschleudert. 

Die Feuerwehr, die mit 35 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen anrückte, musste die Tür des auf dem Dach liegenden Wagens beseitigen, um an die verletzte Frau zu kommen, die kopfüber in ihren Gurten hing. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt konnte die Fahrerin aus dem Fahrzeug befreit werden.

Schwerer Unfall in Wickede: Frau musste aus Auto gerettet werden

"Aufgrund möglicher Rückenverletzungen wurde in Absprache mit dem Notarzt eine schonende Rettung eingeleitet", heißt es im Bericht des Einsatzes unter der Leitung von  Gemeindebrandinspektor Georg Ptacek, dessen Einsatzkräfte die Verletzte schließlich der Besatzung des Rettungswagens übergaben. 

Der andere Rettungswagen kümmerte sich indes um die offenbar unter Schock stehende Fahrerin des zweiten Fahrzeugs. Die Verletzten wurden zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Auch die Polizei eilte mit zwei Wagen zum Unfallort.

Weil während des Einsatzes alle Rettungskräfte in der Region gebunden waren, rückten weitere  Feuerwehrkräfte am Mittwoch  auch zu einem First-Responder-Einsatz aus, nachdem der Rettungsdienst parallel ein weiteres Mal alarmiert worden war.

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