Listenhunde: Nach konstruktivem Treffen Hoffnung auf Einigung

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Bei einer drastischen Erhöhung der Hundesteuer bzw. Einführung einer Steuer für Listenhunde droht dem Vierbeiner nicht zuletzt das: eine Abschiebung ins Tierheim

Wickede - In der Diskussion um Steuererhöhung für als gefährlich geltende Hunderassen, so genannte Listenhunde,  hat der Bürgermeister gestern Vertreter der spontan gegründeten Facebook-Gruppe „Gegen Kampfhundesteuer“ zum Gespräch empfangen.

Der Austausch habe in freundlicher Atmosphäre stattgefunden und sei konstruktiv gewesen, hieß es von Seite der drei Hundehalter, die mit Bürgermeister Dr. Michalzik und Fachbereichsleiter Ingo Regenhardt ge sprochen hatten. Michalzik legte in der Begegnung noch einmal die Argumentation für die Erhöhung der Hundesteuer dar.

Die Hundehalter ihrerseits schilderten ihre Sicht und regten als Kompromissvorschlag einen Wesenstest durch eine Fachinstanz an, von dessen Ergebnis abhängig gemacht werden soll, ob der Vierbeiner nun mit 408 Euro Steuer belegt werden soll oder wie bisher mit der ganz normalen Steuer. Sechs der 954 in Wickede gemeldeten Hunde sind so genannte Listenhunde. Zum Teil kamen sie auch erst nach der Aussage des Bürgermeisters in ihre Familie, dass es in Wickede keine Kampfhundsteuer geben werde.

Dabei war auch die Aussage Michalziks als Sprecher der Gemeinde ein Kriterium, einen Listenhund in die Familie zu nehmen. Insofern ist die Frage der Steuererhöhung auch eine Angelegenheit des Vertrauensschutzes.

Nach Austausch der Argumente im Bürgerhaus wollen die Vertreter der Facebook-Gruppe nun die weitere Diskussion in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am Donnerstag, 21. September, um 18 Uhr im Bürgerhaus verfolgen. - hütt

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