Am Rande

Der Deutschen Glasfaser einen Strick drehen? 

Sind die Klagen über die Deutsche Glasfaser fair? Da heißt es etwa von einer Kundin, dass ihre Telefonate mit der Freundin in der Nachbarstadt regelmäßig nach 13 Minuten abbrechen und man immer wieder neu wählen müsse. Ja, meine lieben Damen: Was nach 13 Minuten noch nicht gesagt ist, kann auch nicht wichtig sein.

Der Deutschen Glasfaser in dem immer neuen Bemühen, ihre Leistungsfähigkeit zu optimieren und Platz für den nächsten Anrufer zu machen, kann man daraus ja wohl keinen Strick drehen.

Eine andere Kundin in Echthausen moniert, dass sie die Wickeder Vorwahl wählen muss, wenn sie ihre Nachbarin gegenüber anrufen will.

Und eine Dritte klagt, dass sie ihre Nachbarin nach Umschalten auf Deutsche Glasfaser gar nicht mehr erreicht und nur noch das Besetztzeichen hört. Hallo??? Wieso gehen die nicht mal eben rüber zur Nachbarin, statt zu telefonieren? 

Aber nein, sie beklagen sich bei der Deutschen Glasfaser. „Wir geben’s an die entsprechende Stelle weiter“, habe es dort geheißen. Passiert sei nix. Klarer Fall: Da hat wohl auch die Beschwerdestelle so eine Leitung wie unsere Echthauserin und hört bei der „entsprechenden Stelle“ nur tut, tut, tut. 

„Hätte ich das gewusst, ich wär bei der Telekom geblieben“ – diese Klage können wir nun aber gar nicht stehen lassen. Und richtig: Bei der Frage nach der Leistungsfähigkeit muss die Echthauserin einräumen: „Es ist besser geworden“. 

Bei der Telekom habe sie nämlich bis zu einer viertel Stunde aufs Internet gewartet, bei der Deutschen Glasfaser seien es jetzt nur noch vier Minuten...

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