Bessere Bedingungen für die Wanderschäfereien

Wickeder Treffen in Düsseldorf: Schäfer Pieper und Martin Michalzik

WICKEDE ▪ Dass Wanderschäfer weite Wege machen, weiß Martin Michalzik. Doch am Düsseldorfer Landtag hatte er Wickedes Schäfer Pieper bislang noch nicht gesehen.

Umso verwunderter war Michalzik daher, als er am Dienstag auf dem Weg vom Arbeitsplatz im Ministerium zum Landtag dort auf einer Wiese Schäfer Pieper nebst weiterer Kollegen mit einer kleinen Schafherde entdeckte. Verlaufen hatte sich Wickedes Schäfer aber nicht: Er setzte sich in Düsseldorf für die berufliche Zukunft der Wanderschäfereien ein. Vor allem die wachsende Zahl von Biogasanlagen macht seinem Berufsstand Sorge, denn immer mehr Flächen werden mit Mais bewirtschaftet und stehen den Schäfern nicht zur Verfügung. Auch für Wolle ist kaum ein angemessenes Entgelt zu bekommen. Zuversichtlich ist Pieper jedoch, bald wieder in der heimischen renaturierten Ruhraue stehen zu können, nachdem die Bezirksregierung hier alternative Flächen für die derzeitige Rinderhaltung gefunden hat. Mit Verabredung für ein Treffen in Wickede verabschiedeten sich Michalzik und Pieper schließlich voneinander...

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