Land fördert neuen Freizeitspaß

Soccer-Court an der Gerkensporthalle kann kommen

Künftiger Soccer-Court an der Gerkensporthalle in Wickede
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Ein Soccer-Court soll an der Gerkenporthalle entstehen.

Eine stattliche Summe an Landesfördermittel bringt nun den Soccer-Court an der Gerkensporthalle auf den Weg: Neues Freizeitvergnügen auf 15 mal 24 Metern Grundfläche.

Wickede - Die Kommune überzeugte offenbar auf ganzer Linie. So sieht es zumindest Bürgermeister Dr. Martin Michalzik, nachdem das Land NRW aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ 93000 Euro in Aussicht gestellt hat.

Bei einem Treffen zwischen Jugend und Politik, dem vom damaligen Streetworker Frank Hake organisierten „Politischen Frühling“ vor gut zwei Jahren, hatten die jungen Leute diesen Wunsch nach einem Kleinspielfeld formuliert, auf dem nicht nur drei gegen drei Fußballspielen können. Auch Hand- und Basketball-Fans sowie Freunde des Badminton-Spiels sollten in dem eingezäunten Bereich ihrem Hobby frönen können. Nicht zu vergessen die benachbarte Sekundarschule mit ihrer Nachmittagsbetreuung, die ihre sportliche Aktivitäten ebenfalls gern mal dorthin verlagern würde.

„Der Wunsch war daher nachvollziehbar“, so Michalzik. Die Bezahlbarkeit aber, „wenn’s vernünftig werden sollte“, stand im Raum. Für eine solche Anlage kommen schnell mehrere 10 000 Euro zusammen. Daher kommt die 100-prozentige Förderung der Maßnahme gerade auch in diesen Zeiten überaus gelegen und freut die Verwaltung besonders, weil landesweit „sechsmal soviel beantragt“ worden sei, als Gelder vorhanden.

Das Projekt „Gummiplatz“ an der Gerkensporthalle wird nun von der Förderung durch das Landesprogramm profitieren. Die Gemeinde Wickede hatte den Antrag zum geplanten Bau des Mehrzweck-Spielfeldes an der Gerkensporthalle auf den Weg gebracht und bereits vor einiger Zeit ein Fachbüro mit der Erstellung einer DIN-gerechten Planungsunterlage beauftragt. Neben der Gerken-Sporthalle kann nun ein Platz entstehen, der im Gegensatz zu den aktuellen und wenig zeitgemäßen Ascheplätzen auch bei fast jedem Wetter bespielbar ist.

Der „Soccer-Court“ soll laut ersten Planungen mit einem Hartgummibelag versehen und umzäunt werden. Je nach Ausführung schlägt ein solches Spielfeld mit einem Kostenaufwand von 80 000 bis 100 000 Euro zu Buche. Das Landesprogramm versprach zwar „nur“ eine bis zu 90-prozentige Förderung. Umso besser, dass der Zuschuss nun bei 100 Prozent liegt soll.

Der Zeitplan

Abzuwarten bleibt jetzt aber zunächst der rechtsverbindliche Bescheid aus Düsseldorf, mit dem Bürgermeister Michalzik aber noch in diesem Jahr rechnet. Die nächsten Schritte seien dann die Einbeziehung eines „Sportstättenplaners“, der die Ausschreibung der Arbeiten vorbereitet. Eventuell könnten erste Angebote im März im Rathaus eintreffen und die Arbeiten dann im Frühsommer 2021 beginnen – je nach Kapazitäten der ausführenden Baufirmen. Eine Inbetriebnahme des Soccer-Courts wäre, wenn alles optiomal läuft, dann nach den Sommerferien möglich.

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