Am Rande

Nummernschild verloren - viel Rennerei... 

"Man muss beim Behördenbesuch ja nicht alles schlucken“, meinte die Wickederin als sie jüngst vom Straßenverkehrsamt kam. Dummerweise war ihr zuvor ein Kennzeichen abhanden gekommen - das ist nicht zu empfehlen, weil mit erheblichem Aufwand verbunden. 

Unter anderem war sie bei der Polizei, um das Nummernschild als gestohlen zu melden, bekam dort auch eine Bescheinigung, mit der sie bei einer eventuellen Polizeikontrolle die Abwesenheit ihres Kennzeichens rechtfertigen konnte.

Das immerhin verhalf ihr zu etwas mehr Sicherheit bei der Fahrt „vorne ohne“. Beim weiteren Verfahren musste sie dann quasi das Auto neu zulassen, bekam gänzlich neue Kennzeichen mit einer anderen Nummer, die sie aber am Straßenverkehrsamt gar nicht aus aus eigener Kraft anbringen konnte. 

„Ich bin eine alte Frau“, hielt die Wickederin dem Mann im Amt entgegen und kündigte an, sie werde das von der Werkstatt machen lassen - und da fahre sie jetzt ohne Kennzeichen hin. „Das“, so belehrte sie der Sesselsitzer, sei verboten.

Woraufhin die Wickederin ruhig einatmete und mit dem Gedanken an den Schein der Polizei im Handschuhfach kurzerhand zurückgab: „Ich darf das!“. Damit ließ sie den sprachlosen Büromenschen an seinem Schreibtisch hinter sich...

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