Am Rande

Nacht auf dem Dach

Keine Frage: Bei dieser Witterung wäre es bisweilen herrlich, oben auf dem Dach und unter freiem Himmel zu schlafen. Wie oft im Leben hat man schon die Option, langsam in das Reich der Träume hinab zu sinken und als letztes Bild die Weiten des Weltraums mitzunehmen?

Selbst unsere beiden Wanderer hatten in alter Gewohnheit einer nächtlichen Behausung jeweils ein Ein-Mann-Zelt an den Rucksack geschnallt und waren dann in die Natur gestapft. 

Am Lager kam bei einem von beiden dann die Ernüchterung: Der Reißverschluss vom Zelt klemmte derart massiv, dass nur noch grobe Gewalt geholfen hätte, die aber wohl mehr Schaden als Nutzen gebracht hätte.

Und so machte der Wandervogel aus der Not eine Tugend, breitete das noch verschlossene Zelt unter sich aus und legt sich dann obendrauf in seinem Schlafsack zur Ruhe - mit der oben beschriebenen Sicht in den Sternenhimmel.

Ein immerhin so nachhaltiges Erlebnis, dass er selbst jetzt, Wochen nach besagter Übernachtung, den Reißverschluss noch nicht repariert hat...

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